Low Fade, Mid Fade oder High Fade – welcher passt wirklich zu dir?
Ein Fade: der fließender Übergang von sehr kurzen Haaren an den Seiten und im Nacken zu längeren Haaren nach oben. Entscheidend ist, wie hoch dieser Übergang beginnt. Genau hier unterscheiden sich Low, Mid und High Fade.
Je höher der Fade angesetzt ist, desto auffälliger und moderner wirkt der Look. Je tiefer, desto cleaner und klassischer.
Low Fade – clean, seriös, zeitlos
Bild ist KI-generiert durch Google Gemini.
Der Low Fade beginnt sehr tief, meist knapp über dem Ohr und im unteren Nackenbereich. Der Übergang ist dezent und wirkt ruhig.
Passt zu dir, wenn:
- du einen seriösen, erwachsenen Look willst
- du im Job eher clean auftreten musst
- du breitere Köpfe oder markante Gesichtszüge hast
- du wenig Styling-Aufwand willst
Warum er funktioniert:
Der Low Fade wirkt nie übertrieben und lässt das Gesicht ausgewogen erscheinen. Er ist perfekt, wenn du gepflegt aussehen willst, ohne zu trendy zu wirken.
Styling-Tipp:
Oben leicht texturieren, nicht zu viel Volumen. Das Sea Salt Spray gibt Struktur, ohne den Look zu pushy zu machen.
Mid Fade – der beste Allrounder
Bild ist KI-generiert durch Google Gemini.
Der Mid Fade startet etwa auf Höhe der Schläfen. Er ist der goldene Mittelweg zwischen clean und modern.
Passt zu dir, wenn:
- du einen vielseitigen Look willst
- du sportlich, modern, aber nicht extrem auftreten willst
- du fast jede Kopfform hast
- du deinen Fade im Alltag gut kombinieren willst
Warum er so beliebt ist:
Der Mid Fade funktioniert in fast jeder Situation. Gym, Büro, Date, Wochenende. Er wirkt frisch, ohne aufdringlich zu sein.
Styling-Tipp:
Für Struktur und Halt oben ein Matt Clay, für mehr Bewegung zusätzlich Sea Salt Spray. Weniger Produkt, mehr Kontrolle.
High Fade – auffällig, modern, selbstbewusst
Bild ist KI-generiert durch Google Gemini.
Der High Fade beginnt weit oben am Kopf. Der Kontrast zwischen Seiten und Deckhaar ist stark sichtbar.
Passt zu dir, wenn:
- du einen sehr markanten Look willst
- du schmale Kopfformen hast
- du regelmäßig zum Friseur gehst
- du bereit bist, den Fade sauber zu halten
Warum er polarisiert:
Der High Fade wirkt dominant und modern, kann aber schnell ungepflegt aussehen, wenn er rauswächst. Er braucht Pflege und Regelmäßigkeit.
Styling-Tipp:
Oben Volumen und Struktur, nicht zu glatt. Leichte Produkte ohne Glanz funktionieren hier am besten, sonst kippt der Look.
Welche Kopfform passt zu welchem Fade?
Faustregel, ohne es kompliziert zu machen:
- runder Kopf: eher Low oder Mid Fade
- schmaler Kopf: Mid oder High Fade
- markantes Gesicht: Low Fade wirkt ausgleichend
- lange Kopfform: kein extrem hoher Fade
Am Ende zählt immer das Gesamtbild, nicht nur der Schnitt.
Alltag vs. Trend – ehrlich entscheiden
Frag dich nicht nur, was gerade auf TikTok läuft.
Frag dich:
Wie oft gehe ich zum Friseur?
Wie viel Zeit stecke ich morgens ins Styling?
Muss der Look im Job funktionieren?
Wenn du wenig Aufwand willst, nimm Low oder Mid Fade.
Wenn du Bock auf Pflege hast und auffallen willst, High Fade.
Pflege entscheidet, ob dein Fade gut bleibt
Egal welcher Fade, ungepflegte Konturen killen den Look sofort.
Nacken sauber halten, Seiten regelmäßig trimmen, Stylingreste abends auswaschen.
Fazit
Es gibt keinen besten Fade, es gibt nur den richtigen für dich.
Low Fade für clean und zeitlos, Mid Fade für Alltag und Style, High Fade für Statement und Präsenz.
Wenn Schnitt, Styling und Pflege zusammenpassen, sieht dein Fade nicht nur frisch aus, sondern auch langfristig gut.
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Titelbild: Photo by Michael DeMoya on Unsplash